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Auslöser von Muskelschmerzen, die mit I und M beginnen
ImpfungAls Nebenwirkung nach einer Impfung kann der Muskel im Bereich der Einstichstelle am Oberschenkel oder Schulter schmerzen - bedingt durch eine entzündliche Reaktion oder einen Bluterguss.
ImmobilitätEine vorrübergehende Einschränkung der Beweglichkeit z.B. Gips, Extension nach Knochenbrüchen oder nach großen Operationen kann mit schmerzhaften Missempfindungen einhergehen.
MuskelkaterSchmerzen infolge von ungewohnter oder starker Beanspruchung unterschiedlicher Muskelgruppen. Die Überbeanspruchung betrifft meistens die Bauch- und Oberschenkelmuskulatur, wie oft der Fall bei Rumpfbeugen und Fahrradfahren ist. Der medizinische Fachbegriff lautet delayed onset muscle soreness.Behandlung der Muskelkater
MuskelkrämpfeHarmlose, aber recht unangenehme Krämpfe, z.B. in Wade oder Oberschenkel, entstehen durch Störungen des Mineral- und Hormonhaushalts und bei (sportlicher) Überanstrengung, besonders wenn vor dem Sport auf Aufwärmübungen verzichtet wurde. Die Beine zu belasten und umherzugehen oder die Zehen in Richtung Knie zu ziehen, verschafft Abhilfe. Treten Muskelkrämpfe häufig auf, kann ein Mangel an Mineralstoffen, insbesondere Magnesium, vorliegen.Die meist anerkannten Ursachen sind Krampfadern und Magnesiummangel. Da das Verzehren von Bananen Abhilfe schafft, bzw. das Auftreten von Muskelkrämpfen vorbeugt und diese Früchte neben Magnesium auch viel Kalium enthalten, gibt es auch Vorstellungen, dass Kaliummangel ebenso krampfauslösend wirken kann. Bei insulinpflichtigen Diabetikern muss bei plötzlich aufgetretenen Muskelschmerzen unbedingt an eine Unterzuckerung gedacht werden. Eine besondere Form des Krampfanfalls ist die Hyperventilationstetanie. Aufregung und Angst führen zu übersteigerter Atmung, wodurch sich kurzzeitig die Zusammensetzung der Mineralstoffe im Blut ändert. Das Blut selbst wird sauer, was man als respiratorische Azidose bezeichnet. Das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, verstärkt das Geschehen und kann bei entsprechend vorbelasteten Personen zu einem echten Asthmaanfall führen. Ein Krampf im Bereich des Gesichts kann auch einen - mittlerweile sehr seltenen - Wundstarrkrampf bei Tetanus anzeigen.
MuskelentzündungMedizinischer Begriff: Myositis. Die Entzündung kann bakteriell, viral, parasitär und sowohl spezifisch als auch unspezifisch (rheumatisch) bedingt sein. Am häufigsten ist die durch Einbringen bei Injektionen bedingte bakterielle Myositis mit der nachfolgenden Entwicklung eines Spritzenabszesses mit Eiteransammlung. Zahlreiche Viruserkrankungen gehen mit Muskelentzündungen einher (z. B. Myalgia epidemica, Bornholm-Krankheit) oder prodromal beginnend im Anfangsstadium mit ausgeprägten Muskelschmerzen (beispielsweise bei Hepatitis). Lymphozytäre Myositiden treten bei entzündlich-rheumatischen Grunderkrankungen (Lupus erythematodes, Sklerodermie, Dermatomyositis) auf.Häufig ist die im höheren Lebensalter auftretende entzündlich-rheumatische Erkrankung der Muskulatur als Polymyalgia rheumatica. Sie kann als Begleiterscheinung der Riesenzellarteriitis zu schulter- und beinbetonten Schmerzen führen. Die Polymyositis ist eine seltene chronische Erkrankung, die aber die komplette Skelettmuskulatur angreift. Die langsame, fortschreitende Verknöcherung der Muskelfasern ist als Myositis ossificans bekannt. Sie entsteht eigenständig und ist meist generalisiert, kann aber auch lokalisiert auftreten kann. Die Ursachen sind meist Verletzungen oder neurologische Veränderungen an der Muskulatur (z. B. traumatische Einblutungen und Quetschungen, chronische Überbeanspruchung, wiederholte Massagen eines verletzten Muskels oder Querschnittsläsionen des Rückenmarks). Im Labor zeigt sich ein Anstieg der alkalischen Phosphatase. Das Knochenszintigramm ist auffällig.
MuskelschwächeStarkes, anhaltendes Erbrechen und Durchfall führen zu Flüssigkeitsverlust und einer erniedrigten Kaliumkonzentration im Blut. Ist eine Person also nach einem durchgemachten Magen-Darm-Infekt auch nach mehreren Tagen ständig müde und kraftlos, sollte der Arzt den Mineralstoffhaushalt prüfen. Länger dauernde Müdigkeit und Muskelschwäche zusammen mit Kälteempfindlichkeit und Gewichtszunahme weisen auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hin. Aufsteigende Muskellähmungen, begleitet von Muskel- und Gliederschmerzen und Nackensteifigkeit nach einem vorausgegangenen Infekt sind ein typisches Merkmal der Kinderlähmung.Andere Hintergründe für schmerzehafte Muskelbeschwerden: Myofasziales Schmerzsyndrom, Polyneuropathie, Muskelverletzungen
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